18. Januar 2018 | Anmelden
 

Bilderkennung

Der Arbeitsbereich Bilderkennung fokussiert auf zwei für den praktischen Einsatz von AMOPA relevanten Schwerpunkten: Zum einen wird die Objekterkennung auf schwarzweiß-Material erweitert und zum anderen wird die Menge an notwendigem Trainingsmaterial reduziert, so dass AMOPA schneller mehr Objekte in unterschiedlicheren Videotypen identifiziert.

Die in AMOPA realisierten Algorithmen zu Bilderkennung sind auf Farbbildinformationen optimiert. Verfahren zur Personenentdeckung beispielsweise nutzen bestimmte Farben, die als Hautfarbe bekannt sind. Für Archivmaterial, das in schwarzweiß vorliegt, wirken diese Algorithmen nicht. Für Fernseharchive besteht allerdings auch an schwarzweiß-Verfahren Bedarf, da bis zum Start des Farbfernsehens in der Bundesrepublik Deutschland im August 1967 bereits 30 Jahre lang schwarzweiß produziert worden war. Ähnliches lässt sich über den Kinofilm sagen. Einige Kinoproduktionen werden aus künstlerischen Gründen auch heute noch schwarzweiß realisiert. Um ein vollständiges Film- und Fernseharchiv zu retrodigitalisieren sind Verfahren für die Bilderkennung im Schwarzweißfilm daher notwendig.

 
 
Projektgeber

ValidAX wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF im Rahmen des Programms Validierung des Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung - VIP von Juli 2011 bis Juni 2014 gefördert und durch den Projektträger VDI | VDE | IT betreut.
Projektnehmer


Prof. Dr. Maximilian Eibl
Professur Medieninformatik
Technische Universität Chemnitz
Straße der Nationen 62
09107 Chemnitz

Tel.: +49(0)371/531-25780
Fax: +49(0)371/531-25719
Email: mi@informatik.tu-chemnitz.de